Hier finden Sie aktuelle Informationen der Gemeindewerke Oberaudorf.

Infoblatt der Gemeindewerke Oberaudorf für Ladestationen (Wallboxen)
KfW-Förderung 440 für Ladestationen in Wohngebäuden
(Stand 26.05.2021)

  • Derzeit kann bei der KfW eine Förderung für die Errichtung und Installation einer Ladestation für Elektroautos beantragt werden. Diese Förderung gilt für private Eigentümer, Wohnungs­eigentümergemeinschaften, Mieter, Vermieter von Wohneigentum (Privat­personen, Unter­nehmen, Wohnungs­genossen­schaften). Nicht antragsberechtigt sind beispiels­weise Unternehmen, die Ladestationen für eine gewerbliche Nutzung errichten wollen (z. B. als Kunden­park­plätze, zum Laden des Dienst­fahrzeuges).
    Beachte: Bei Mehrfamilienhäusern MÜSSEN alle Eigentümer, am besten schriftlich, zustimmen!
  • Zuschuss von pauschal 900 € pro Ladepunkt für eine fabrikneue, NICHT öffentlich zugängliche Ladestation incl. der notwendigen Installationsmaßnahmen durch eine Elektrofirma. Betragen die Kosten der Ladeeinrichtung incl. der notwendigen Elektroarbeiten weniger als 900 €, gibt es keine Förderung.
  • Eine Liste der förderfähigen Ladestationen gibt es auf der Internetseite der KfW. Der Ladepunkt muss im Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, auf privatem, nicht öffentlichem Grund errichtet werden und darf ausschließlich zum Aufladen von eigenen oder selbstgenutzten Elektrofahrzeugen genutzt werden.
  • Anforderung Förderprogramm: Die Ladestation besitzt einen oder mehrere Ladepunkte mit einer Ladeleistung von genau 11 Kilowatt pro Ladepunkt.
    Beachte: Die Versorgung der Ladeeinrichtung kann bei einer Systemleistung bis 11 KW über einen normalen Haushaltszähler erfolgen. Für eine Ladestation mit dieser Leistung benötigen Sie auch keinen zusätzlichen Zähler der Gemeindewerke. Ladeeinrichtungen, egal welcher Leistungsklasse, müssen aber auch ohne einen zusätzlichen Zähler vor der Inbetriebnahme bei dem Netzbetreiber (Gemeindewerke Oberaudorf) angegeben werden!
  • Unabhängig der aktuellen Förderung gilt grundsätzlich für alle Stromverbraucher:
    • Bis 12 Kilowatt Systemleistung: Meldepflicht z. B. per Email mit Name, Adresse, einem entsprechendem Datenblatt des Stromverbrauchers (z. B. Ladeeinrichtung), voraussichtlichem Datum der Inbetriebnahme, Kundennummer und evtl. Zählernummer, über den der Stromverbraucher läuft.
    • Über 12 Kilowatt Systemleistung: Diese Stromverbraucher sind beim Netzbetreiber (Gemeindewerke) genehmigungspflichtig. Hierfür ist ein Antrag mit einigen zusätzlichen Datenblättern für einen zusätzlichen Zähler eines Elektroinstallationsunternehmens nötig!
  • Beachte: Durch die Errichtung von Ladeeinrichtungen erhöht sich die vorzuhaltende elektrische Leistung für den Netzanschluss des jeweiligen Gebäudes. Gemäß Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) § 11 ist bei einer Erhöhung der Anschlussleistung, welche insgesamt zu einer Anschlussleistung über 30 kW führt, ein Baukostenzuschuss zur Mitfinanzierung der Verteileranlagen des Niederspannungsnetzes zu entrichten. Weiterhin ist aufgrund der Erhöhung der elektrischen Leistung zwingend zu prüfen, ob die vorhandene elektrische Anlage hierfür ausgelegt ist. Eine Überlastung muss ausgeschlossen werden (Gefahr für Personen, Brandgefahr).
  • Voraussetzung für die Förderung ist, dass Sie für Ihre Ladestation ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien nutzen, z. B. durch Umstellung auf den von den Gemeindewerken Oberaudorf angebotenen Ökostrom-Tarif. Für Stromkunden der Gemeindewerke ist eine Umstellung ohne großen Aufwand telefonisch möglich.
  • Wenden Sie sich in jedem Fall an einen Elektro-Fachbetrieb, da für eine Ladestation ein gesonderter bzw. spezieller Fehlerstromschutzschalter, genauer RCD-Schutzschalter (früher FI-Schutzschalter), Vorschrift ist! Einige Ladestationen haben einen solchen bereits intern verbaut. Dies sollte aber dennoch vorab von einer Fachkraft überprüft werden.
  • Ebenso kann es sein, dass die Zähleranlage instandgesetzt oder erneuert werden muss, da bei älteren Zähleranlagen (meist über 15 Jahren) nicht immer gewährleistet werden kann, dass so ein zusätzlicher großer Verbraucher mit 11 Kilowatt problemlos betrieben werden kann.
  • Die nötigen Umbauarbeiten der Zähleranlage sowie die Ertüchtigung und Modernisierung der Haustechnik in Bezug auf die Ladestation, welche durch die Installation einer Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge entstehen, werden auch gefördert. Diese sind auch zwingend durch eine Elektrofachkraft auszuführen und sinnvoll, da der einfache Kauf einer Ladestation ggf. weniger als die von den KfW genannten 900 € kostet und somit nicht förderfähig wäre. Alle zusätzlichen Kosten, welche die Förderung von 900 € überschreiten, müssen von dem Privathaushalt / dem Eigentümer SELBST getragen werden.
  • Der Antrag kann auf der Internetseite der KfW unter „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude Zuschuss 440“ gestellt werden. Hier befinden sich auch noch einmal ganz detailliert alle Informationen und Bedingungen zu einer funktionierenden Förderung. Ebenso eine sehr ausführliche Liste der förderfähigen Ladestationen, denn nicht alle beliebigen Ladestationen werden gefördert!
  • Link zur Förderung:
    https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/För-derprodukte/Ladestationen-für-Elektroautos-Wohngebäude-(440)/

Weiterführende Informationen:

VBEW-Hinweis E-Mobilität, Netzanschluss und Netzverträglichkeit (Stand 05.2021)

KfW-Merkblatt Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude (Stand 11.2020)

Mit dem zweiten Corona-Steuerhilfegesetz wird die Umsatzsteuer vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 reduziert. Der volle Umsatzsteuersatz wird hierbei von bisher 19 % auf 16 %, der verminderte von 7 % auf 5 % gesenkt. Der Gesetzgeber erwartet durch die Absenkung des Umsatzsteuersatzes eine Stimulierung der Nachfrage und eine Belebung der Konjunktur.

Die Gemeindewerke Oberaudorf werden diese temporäre Umsatzsteuerreduzierung vollständig an ihre Kunden weitergeben. Die verminderten Umsatzsteuersätze werden in den Jahresabschlussrechnungen Strom und Wasser berücksichtigt. Unsere Kunden müssen nicht von sich aus aktiv werden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sehr geehrte Kunden,

derzeit überschattet der Corona-Virus unser gesamtes Leben. Die Auswirkungen betreffen alle und werden uns schrittweise bewusst. Dem können sich auch die Gemeindewerke nicht entziehen.

Wir möchten Sie so weit wie möglich über evtl. Auswirkungen und die von uns getroffenen Maßnahmen informieren. Dabei ist es uns wichtig, dass wir uns als Ihr regionaler Partner vor Ort sehen, dem es wichtig ist, auch in Krisenzeiten zu seiner Verantwortung zu stehen und bestehende Fragen und auftretende Schwierigkeiten gemeinschaftlich zu lösen.

Die gute Nachricht zuerst: Die Entsorgung von Abwasser, sowie die Versorgung mit Wasser und Strom ist gesichert und es deutet nichts darauf hin, dass sich dies kurzfristig ändern könnte. Auch eine Übertragung über das Trinkwasser ist nach allen vorliegenden Informationen ausgeschlossen.

Natürlich sind auch die Gemeindewerke betroffen. Unser Hauptaugenmerk gilt derzeit der Aufgabe, die Versorgung dauerhaft sicher zu stellen. In den letzten Jahren haben wir uns zu einem hochtechnisierten Betrieb entwickelt und stellen immer wieder fest, dass wir dennoch oder gerade deswegen, abhängig von unserem gut und speziell für diese Aufgaben ausgebildeten Personal sind. Externe Mitarbeiter und sogar Kollegen aus den Nachbarwerken, mit denen wir natürlich in Kontakt stehen, könnten die Arbeiten zumindest nicht kurzfristig übernehmen. Daher gilt es vordringlich die Mitarbeiter zu schützen und mögliche Ansteckungen auch untereinander zu verhindern. Neben den üblichen Vorsorgemaßnahmen, wie sie uns allen bekannt sind, haben wir daher alle nicht vordringlichen Arbeiten, wie Zählerwechsel eingestellt. Die Kollegen arbeiten alleine, oder in kleinen Teams und das in wechselnden Schichten. Auch findet kein Publikumsverkehr mehr statt. Natürlich sind wir jedoch während der üblichen Zeiten auch weiterhin für Sie telefonisch erreichbar. Auch der Störungsdienst verläuft wie gehabt.

Wir sind uns bewusst, dass die Krise für viele von uns auch mit erheblichen finanziellen Auswirkungen verbunden sein wird. Um Sie nicht zusätzlich zu belasten, werden die Gemeindewerke Oberaudorf (nicht Gemeinde) daher ab sofort und bis auf weiteres auf die Umsetzung von Zwangsmaßnahmen verzichten. Dazu gehören z.B. Stromabsperrungen oder Mahnbescheide. Sollten Sie zum betroffenen Personenkreis zählen der „coronabedingt“ seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, so genügt eine kurze Nachricht per Telefon, Mail oder Fax an eine unserer Mitarbeiter. Aber keine Angst – wir wollen nur eine kurze Info und keinen langen Antrag mit zahllosen Rückfragen. Die Stundungen sind zinslos.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung

Ihre Gemeindewerke Oberaudorf

Seit 2013 bieten wir unseren Stromkunden die Möglichkeit, bestimmte stromsparende Elektro-Haushaltsgeräte günstiger zu erwerben. Das Angebot eines Energiesparbonus halten wir auch in 2021 aufrecht.

Dies funktioniert so: Die Gemeindewerke Oberaudorf zahlen Ihnen für die Anschaffung eines neuen Kühl- / Gefriergerätes, einer Wasch- / Geschirrspülmaschine oder eines Wäschetrockners einen Bonus von 70,00 Euro. Hierbei sind die folgenden Voraussetzungen zu beachten:

  1. Die Geräte sind neu und erfüllen mindestens die Energieeffizienzklasse
    • A++ bei Kühl- / Gefriergeräten, Wäschetrocknern und Geschirrspülmaschinen sowie
    • A+++ bei Waschmaschinen.
  2. Der Kaufpreis inkl. Mehrwertsteuer beträgt mindestens 300 Euro.
  3. Der Kauf muss bei einem ortsansässigen Fachbetrieb (Radio Anker, Tino Electric, Elektro Stigloher) erfolgen.
  4. Zum Zeitpunkt des Kaufs und der Abrechnung sind Sie Stromkunde der Gemeindewerke.
  5. Sie legen uns den Entsorgungsnachweis für das alte Gerät sowie die Rechnung für das neue Gerät vor.
  6. Der Bonus kann nur für ein Gerät pro Jahr und einmal je Haushalt eingelöst werden.

Ebenso erhalten Sie auf Wunsch eine Beratung zum Stromsparen vor Ort. Unser Mitarbeiter Herr Maier kommt nach vorheriger Vereinbarung zu Ihnen nach Hause und berät Sie hinsichtlich verschiedener Einsparmöglichkeiten. Hierfür erhalten Sie ein kleines Spargeschenk.

Für die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Oberaudorf wurden die

  • Wasserabgabesatzung (WAS) und die
  • Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung (BGS-WAS)

neu erlassen. Die neuen Satzungen gelten ab dem 01.01.2020. In der Beitrags- und Gebührensatzung BGS-WAS wurde die Verbrauchsgebühr ab dem 01.01.2020 auf 1,21 Euro/m³ festgelegt (zzgl. 7 % Mehrwertsteuer).

Die neuen Satzungen sind auf der Seite Wasser – Satzungen abrufbar.

Einzelheiten zu den ab 01.01.2020 angepassten Strompreisen der Gemeindewerke Oberaudorf finden Sie in unseren Preisblättern auf der Seite Strompreise. Die wichtigsten Punkte sind hierbei auch im folgenden Dokument zusammengefasst:

Strompreise der Gemeindewerke Oberaudorf ab 01.01.2018