Hier finden Sie aktuelle Informationen der Gemeindewerke Oberaudorf.

Für die Jahresabrechnung bitten wir unsere Kunden, die Zählerstände Strom und Wasser

ab Donnerstag, den 01.12.2022

abzulesen und uns zu übermitteln (mit Angabe des Ablesedatums). Nutzen Sie hierzu bitte das bereitgestellte Zählerableseblatt (siehe Link zum Download unten) oder die Möglichkeit, die Zählerstände Online zu übermitteln:

Zählerstandsmeldung Strom

Zählerstandsmeldung Wasser

Bei Fragen können Sie uns gerne anrufen. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer: 08033/3056-0

E-Mail: info@gemeindewerke-oberaudorf.de

Zählerablesekarte Strom und Wasser

 

Die Preise an den Stromhandelsbörsen, an welchen auch der überwiegende Teil des Stromes für die Kunden der Gemeindewerke Oberaudorf beschafft wird, sind seit August 2021 und nochmals verstärkt in diesem Jahr übermäßig stark angestiegen. Nach dem Allzeithoch Ende August 2022 sind sie zwar zuletzt wieder etwas gesunken, befinden sich jedoch noch immer auf einem sehr hohen Niveau.

Dieser starke Anstieg der Strom-Einkaufskosten und die gestiegenen Netzentgelte sind die Hauptgründe, warum die Gemeindewerke Oberaudorf, wie auch viele andere Versorgungsunternehmen, die Strompreise zum 01.01.2023 deutlich erhöhen müssen.

Die Preiserhöhung beträgt bei einem jährlichen Verbrauch von 3.000 kWh im Vergleich zu den Preisen vom 01.01.2022 bei den GEWO-Sondertarifen rund 23 %, beim allgemeinen Tarif für die Grundversorgung rund 29 % (jeweils Abnahmestellen mit Eintarifzähler).

Lesen sie hierzu den folgenden Artikel:
Strompreise ab 01.01.2023

Die neuen Preisblätter finden Sie unter:
https://www.gemeindewerke-oberaudorf.de/strom/strompreise/

Aufgrund der stark gestiegenen Kosten für Brennstoffe und aus Sorge vor Versorgungsengpässen überlegen viele Menschen, sich mobile elektrische Heizgeräte anzuschaffen, die an eine Haushaltssteckdose angeschlossen werden.

Aus Sicht der Gemeindewerke Oberaudorf sind mobile elektrische Heizgeräte, wie Konvektoren, Radiatoren, Infrarotheizungen oder Heizlüfter, zum regelmäßigen Heizen ungeeignet. Eine Ausnahme bilden gegebenenfalls Räumlichkeiten, welche nur selten bewohnt sind.

Da nicht bekannt ist, wo und in welchem Ausmaß solche elektrische Heizgeräte eingesetzt werden, besteht bei den Stromversorgungsunternehmen Grund zur Sorge. Die Geräte sind eine potenzielle Gefahr für das Stromnetz. Kommen diese Anlagen in einem Straßenzug gehäuft und zeitgleich zum Einsatz, steigt die Last im Niederspannungsnetz vor Ort sprunghaft an. Die Folge kann im schlimmsten Fall eine lokale Überlastung und damit einhergehend eine lokale Versorgungsunterbrechung sein. Bei hoher Gleichzeitigkeit im regionalen und überregionalen Einsatz steigt auch die Gefahr von längeren und großflächigen Stromausfällen.

Abgesehen von den potenziellen Gefahren für das öffentliche Stromnetz können elektrische Heizgeräte mit ihrem Leistungsbereich von etwa 1.000 bis 2.000 Watt bei vermehrtem Einsatz zudem die individuelle elektrische Haus- oder Wohnungsinstallation überlasten. Die benötigten und zulässigen Anschlusswerte der Elektroinstallation sind daher vorher zu prüfen bzw. nachzuweisen (VDE-Regelwerk).

Bei elektrischen Heizgeräten, welche mit hohen Betriebstemperaturen arbeiten, wie z. B. helle Infrarotstrahler, sind auch die Verbrennungsgefahr bei Berührung (z. B. Gefahr für Kleinkinder) und die Brandgefahr zu beachten.

Elektrische Heizgeräte können nach unserer Erfahrung zudem zu deutlich höheren Heizkosten führen und sind deshalb auch unter Berücksichtigung der hohen Preise für Erdgas, Heizöl oder Pellets keine ökonomisch sinnvolle Alternative.

Wird etwa ein Infrarotstrahler mit einer Leistung von 1.200 Watt am Tag zehn Stunden betrieben, entspricht dies einem täglichen Stromverbrauch von bis zu 12 Kilowattstunden (kWh). Da bereits im kommenden Jahr die Strompreise in Deutschland vielfach eine Größenordnung von 50 ct/kWh und mehr erreichen dürften, würde das elektrische Heizgerät Stromkosten von rund 6 Euro pro Tag bzw. 540 Euro in drei Monaten verursachen. In aller Regel würde das zusätzliche elektrische Heizgerät hierbei nur einen Teil der Kosten des bereits installierten Heizungssystems kompensieren können.

Information über die Entwicklung der zu erwartenden Strompreiserhöhungen:

Entwicklung der Strompreise

 

Einzelheiten zu den ab 01.01.2022 angepassten Strompreisen der Gemeindewerke Oberaudorf finden Sie in unseren Preisblättern auf der Seite Strompreise. Die wichtigsten Punkte sind hierbei auch in den folgenden Dokumenten zusammengefasst:

Strompreise der Gemeindewerke Oberaudorf ab 01.01.2022
Explosion der Großhandelspreise Strom

Infoblatt der Gemeindewerke Oberaudorf für Ladestationen (Wallboxen)
(Stand 28.10.2021)

    • Bis 12 Kilowatt Systemleistung: Meldepflicht z. B. per Email mit Name, Adresse, einem entsprechendem Datenblatt des Stromverbrauchers (z. B. Ladeeinrichtung), voraussichtlichem Datum der Inbetriebnahme, Kundennummer und evtl. Zählernummer, über den der Stromverbraucher läuft.
    • Über 12 Kilowatt Systemleistung: Diese Stromverbraucher sind beim Netzbetreiber (Gemeindewerke) genehmigungspflichtig. Hierfür ist ein Antrag mit einigen zusätzlichen Datenblättern für einen zusätzlichen Zähler eines Elektroinstallationsunternehmens nötig!
  • Beachte: Durch die Errichtung von Ladeeinrichtungen erhöht sich die vorzuhaltende elektrische Leistung für den Netzanschluss des jeweiligen Gebäudes. Gemäß Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) § 11 ist bei einer Erhöhung der Anschlussleistung, welche insgesamt zu einer Anschlussleistung über 30 kW führt, ein Baukostenzuschuss zur Mitfinanzierung der Verteileranlagen des Niederspannungsnetzes zu entrichten. Weiterhin ist aufgrund der Erhöhung der elektrischen Leistung zwingend zu prüfen, ob die vorhandene elektrische Anlage hierfür ausgelegt ist. Eine Überlastung muss ausgeschlossen werden (Gefahr für Personen, Brandgefahr).
  • Wenden Sie sich in jedem Fall an einen Elektro-Fachbetrieb, da für eine Ladestation ein gesonderter bzw. spezieller Fehlerstromschutzschalter, genauer RCD-Schutzschalter (früher FI-Schutzschalter), Vorschrift ist! Einige Ladestationen haben einen solchen bereits intern verbaut. Dies sollte aber dennoch vorab von einer Fachkraft überprüft werden.
  • Ebenso kann es sein, dass die Zähleranlage instandgesetzt oder erneuert werden muss, da bei älteren Zähleranlagen (meist über 15 Jahren) nicht immer gewährleistet werden kann, dass so ein zusätzlicher großer Verbraucher mit 11 Kilowatt problemlos betrieben werden kann.
  • Derzeit gibt es keine Förderung für die Errichtung und Installation einer Ladestation für Elektroautos.